Aufenthalt in Lugo di Ravenna: was es zu sehen und zu besichtigen gibt

Zu sehen gibt es in Luogo die Kirchen Carmine und Suffragio, Die Stiftskirche von San Francesco, mittelalterlich und im 18. Jhd. rekonstruiert, den Palast der Congregazione, die Kirchen Madonna delle Grazie und Ascensione. An weltlichen Bauwerken den Pavaglione, eine Umformung im Dialekt von Papillon. Er ist sicherlich eines der Symbolbauwerke Lugos. Notizen vom Bau der ersten Loggia stammen von 1585, als man zur Errichtung Materialien der Bollwerke der Festungsanlage verwendete. Sein Bau gegen Motte des 17. Jhds. geht auf den Fürsten Alfonso I d’Este zurück, der einen separaten Zugang vom neuen Festungsfeld zum Seiteneingang der Kirche Carmine wollte. Seine Länge beträgt 132 Meter und seine Breite 84 Meter, somit konnte er bis zu 8000 Personen aufnehmen und auf dem Messeplatz Piazza della Fiera versammeln. Eben jener Platz auf dem jedes Jahr im September die charakteristische Messe stattfindet.

Auf dem Zentralplatz erhebt sich die mächtige Rocca, die noch den zylindrischen Wehrturm besitzt, der im 14. Jhd. mit Zinnen versehen wurde. Im Hof ist noch eine Brunnenbrüstung mit dem Wappen der Este zu sehen. Heute dient die Rocca als Gemeindesitz und auch als Sitz des kleinen Museum zu Ehren von Francesco Baracca, dem Helden aus Lugo, der kaum 30 Jahre aber bereits mehrfach ausgezeichnet während des ersten Weltkriegs abstürzte. Neben Fotografien und Stoffen, Widmungen von Verehrern und Erinnerungsstücke jeder Art sind in dem Saal Motorenteile und vor allem das kleine, an der Decke aufgehängte, mit Tuch bespannte Flugzeug. Der Mythos schildert, dass er landete, um dem abgeschossenen Feind die Hand zu geben oder dass er aus über die Feindlinien flog, um Liebesbriefe, die er in der Tasche eines abgeschossenen Gegners zurückzubringen. Sein Geburtshaus steht eben in Lugo, in der Straße, die heute seinen Namen trägt.

Ein weiters Symbol von Lugo ist das 1758 errichtete und drei Jahre später mit der Oper Cato in Utika von Metastasio eingeweihte Theater Rossigni. Es wird heute noch für Ausstellungen und Konzerte benutzt. Eine interessante Musik- und Kunstsaison wird m Sommer auch im Hof des Pavaglione abgehalten.
Es scheint, dass im Haus mit der Nummer 58 im Corso Matteotti im Viertel, das ursprünglich einmal das Ghetto war, ein Gebäude aus dem 15. Jhd. steht und wahrscheinlich den Herzögen von Este und Grafen von Barbiano gehörte.

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